Sonderprogramme

Förderprogramm für BERLIN (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe): Wirtschaftsnahe Elektromobilität

Das umfangreiche Förderprogramm umfasst neben einer Beratung über geeignete Fahrzeuge und passende Ladeinfrastruktur die Förderung von elektrischen Fahrzeugen bis zu 4.000 Euro für PKWs und mit bis zu 8.000 Euro für leichte Nutzfahrzeuge. Das Land unterstützt mit diesem Förderprogramm kleine und mittlere Unternehmen sowohl beim Umstieg auf elektrisch betriebene Fahrzeuge als auch bei der Errichtung einer geeigneten Ladeinfrastruktur.

 Das Land unterstützt mit diesem Förderprogramm kleine und mittlere Unternehmen sowohl beim Umstieg auf elektrisch betriebene Fahrzeuge als auch bei der Errichtung einer geeigneten Ladeinfrastruktur. Mit der Umsetzung des Förderprogramms wurde die Investitionsbank Berlin (IBB) beauftragt. Die Förderung kann zusätzlich zu der Kaufprämie der Bundesregierung in Anspruch genommen werden.

WELCHE UNTERNEHMEN WERDEN GEFÖRDERT?

KMU (gewerblich und gemeinnützig) sowie selbstständig Tätige mit Sitz oder Betriebsstätte in Berlin, keine Einschränkung der Gewerbezweige / Branchen.

BIS ZU WELCHER HÖHE KÖNNEN UNTERNEHMEN EINE FÖRDERUNG BEANTRAGEN?

Die Förderung wird als De-minimis-Förderung ausgereicht, d.h. max. bis zu 200.000 EUR pro Unternehmen (je nachdem in welcher Höhe bereits Fördermittel in den zurückliegenden beiden Jahren in Anspruch genommen wurden).

WAS KANN GEFÖRDERT WERDEN?

Modul 1: Beratung (Potenzial- und Realisierungsberatung)

Eine Potenzialberatung, die eine Erstberatung zu (geförderten) Antriebstechnologien sowie Kapazitäten und individuellen Bedarfen zur Ladeinfrastruktur beinhaltet.

Eine Realisierungsberatung, die Fragen über den konkreten Bedarf des Unternehmens in Bezug auf die Flotte, Aufbau und Anforderungen bzgl. der Ladeinfrastruktur und des Netzanschlusses, Potenzialen bzgl. der Verbindung von Ladeinfrastruktur mit lokal erzeugter, erneuerbarer Energie klärt.

Wichtiger Hinweis:
Bei der Realisierungsberatung werden 80% der Beratungskosten gefördert.

Modul 2: Zuschuss zur Anschaffung (Kauf oder Leasing) von elektrisch betriebenen Fahrzeugen

Gefördert werden elektrisch betriebene Fahrzeuge mit einem Antrieb ausschließlich mit elektrischem Batteriespeicher in Mischform basierend auf Brennstoffzelle und Batterie dessen Energiespeicher von außerhalb des Fahrzeugs wieder aufladbar sind (Plug-In-Hybrid), mit max. CO 2 -Emissionen von 50 g pro km

Die Förderhöhe beträgt bei PKW (M1 )

  • 4.000 € für reine Batterie-Elektro-Fahrzeuge
  • 3.000 € für Plug-In-Hybride
  • 4.000 € für Brennstoffzellenfahrzeuge
  • Leichte Nutzfahrzeuge (N1 bis 2,25 t)
  • 4.000 € für reine Batterie-Elektro-Fahrzeuge
  • 3.000 € für Plug-In-Hybride
  • 4.000 € für Brennstoffzellenfahrzeuge
  • Leichte Nutzfahrzeuge (N1 bis 4,25 t)
  • 8.000 € für reine Batterie-Elektro-Fahrzeuge
  • 4.000 € für Plug-In-Hybride
  • 8.000 € für Brennstoffzellenfahrzeuge
  • Motorisierte Zweiräder 500 €

Wichtiger Hinweis:
Lassen Sie Ihr mit Diesel- oder Benzin-angetriebenes Fahrzeugs der Euro-Norm 4 oder niedriger verschrotten, wird ein Bonus von 1.000 € für einen PKW, 1.500 € für ein leichtes Nutzfahrzeug gewährt.

Modul 3: Zuschuss zum Aufbau (Kauf oder Leasing) der Ladeinfrastruktur

Gefördert wird die Errichtung von Ladeinfrastruktur sowohl auf öffentlich zugänglichen als auch nicht öffentlich zugänglichen privaten betrieblichen Flächen der Antragssteller im Stadtgebiet Berlins. Neben der Errichtung der Ladeinfrastruktur erfolgt eine anteilige Bezuschussung des Anschlusses an das Nieder- oder Mittelspannungsnetz.

Die Förderhöhe beträgt bei:

  • Kauf oder Leasing von Normalladeinfrastruktur (AC) inkl. Netzanschluss bis 22 kW 50 % der Gesamtkosten, max. 2.500 € pro Ladepunkt
  • Kauf oder Leasing von Schnellladeinfrastruktur (DC) inkl. Netzanschluss ab 22 kW 50 % der Gesamtkosten, max. 30.000 € pro Ladepunkt
  • Ergänzend wird der Anschluss an das Nieder- oder Mittelspannungsnetz pro Standort gefördert:
  • Anschluss an das Niederspannungsnetz – 50 % der Gesamtkosten, max. 5.500 €
  • Anschluss an das Mittelspannungsnetz – 50 % der Gesamtkosten, max. 55.000 €

Wichtiger Hinweis:
Durch Vorlage des Stromliefervertrages muss nachgewiesen werden, dass der Strom für den Betrieb der Ladeinfrastruktur ab Inbetriebnahme zu 100 % aus regenerativen Energien bezogen wird.

WO KANN ICH EINEN ANTRAG STELLEN?

Ab dem 1. Juli 2018 auf den Seiten der IBB unter www.welmo.de

Wichtige Hinweise:
Welche Unterlagen genau benötigt werden, darüber informiert die IBB BT GmbH ab dem 01.07.2018 unter: www.welmo.de

Der Antrag gilt erst als vollständig eingereicht, wenn das ausgedruckte Antragsformular, rechtsverbindlich und vollständig im Original unterzeichnet bei der IBB BT GmbH bis spätestens zum 31.12.2019 vorliegt und alle Unterlagen, Nachweise und Angaben durch den Antragsteller im Antragsverfahren der IBB BT GmbH erbracht wurden.

Liegen alle Unterlagen und Voraussetzungen vor, wird Ihr Antrag spätestens 3 Monate nach Einreichung des vollständigen Antrages bewilligt.

Ab Erhalt des Bewilligungsbescheides haben Sie 18 Monate Zeit, um das Fahrzeug zu kaufen und zuzulassen oder die Ladeinfrastruktur zu kaufen oder zu leasen.

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