ADG schult Klimaschutzmanager

Das Projekt „Klimaprofi für den Mittelstand“ wirbt mit maßgeschneiderten Beratungen, speziell an die Bedürfnisse der Pilotbranchen angepasst. Das Know-How dafür kommt auch von Verbundgruppenexperten.

Berlin/ Montabaur, 23.09.2016 - Die Klimaschutzmanager haben viel vor. Bis 2019 will das neue Förderprojekt des MITTELSTANDSVERBUNDES 8.200 Tonnen CO2 einsparen. Dabei unterstützt das Pilotprojekt besonders mittelständische Unternehmen, die beim Energiesparen bisher kaum in Erscheinung getreten sind. Neben Apotheken, Kfz-Werkstätten und Friseuren zählen dazu auch Betriebe aus dem Bäcker- und Fleischerhandwerk.

Das Projektteam "Klimaprofi für den Mittelstand" am 22.09.2016 bei der ADG auf Schloss Montabaur.Um die maßgeschneiderten Beratungen zu gewährleisten, werden die Klimaschutzmanager des Projekts nun umfassend geschult. Durchgeführt wird das unter anderem durch die Akademie Deutscher Genossenschaft e.V. (ADG). Bereits am 22. September fiel in Montabaur der Startschuss der Schulungen, bei dem die Berater die Besonderheiten der Verbundgruppenstrukturen sowie der Anschlusshäuser im Detail kennenlernten. Worauf man bei Bäckern, Fleischern und den anderen Pilotbranchen achten muss, ist Teil einer weiteren Veranstaltung in den kommenden Tagen.

Die Schulungen sind Teil des Pilotprojekts, das aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird. Ziel sollte es sein, die Berater in einem ersten Schritt umfassend auf die Bedürfnisse der Pilotbranchen vorzubereiten. Mit der ADG gelang es dem MITTELSTANDSVERBUND in einem Ausschreibungsverfahren, einen langjährigen Experten für Verbundgruppen und Genossenschaften für die Schulungen zu gewinnen.

BAFA informiert über aktuelle Förderprogramme

Daneben bleiben die Klimaschutzmanager weiterhin auf dem neusten Stand der aktuellen Technologien. Ob Thermografie, regenerative Energien oder die Zusammensetzung der Strompreise: In regelmäßigen Abständen werden die Berater über klimaschonende Maßnahmen informiert. Das sichert nicht nur einen aktuellen Stand bei den Beratungen, sondern schafft auch breite Expertise über die Möglichkeiten, die dem Mittelstand zur Verfügung stehen.

Dass es gerade deshalb auch auf Know-How über die aktuellen Förderprogramme der Bundesregierung ankommt, weiß auch DER MITTELSTANDSVERBUND. Deshalb informierte sich das Projektteam bereits am 15. September beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn über die Fördermöglichkeiten, die mittelständische Unternehmen aktuell beantragen können. Auch eine Schulung über günstige Kredite ist zeitnah bei der KfW geplant.

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